Monadologie und Metaphysische Abhandlung
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Einleitung
Die Monadologie ist die philosophische Zusammenfassung, die Leibniz in seinen letzten Jahren für einen Freund schrieb; sie hat nur neunzig Paragraphen und fasst doch sein ganzes System zusammen. Das All besteht aus unzähligen „Monaden“, einfachen geistigen Substanzen ohne Teile und Ausdehnung, die „keine Fenster haben, durch die etwas ein- oder austreten könnte“, und nicht aufeinander wirken; jede spiegelt das ganze Universum von ihrem eigenen Gesichtspunkt aus, wie eine Stadt von jeder Seite anders aussieht. Die Harmonie zwischen den Monaden hat Gott bei der Schöpfung gestiftet: die „prästabilierte Harmonie“. Daraus zieht er den berühmten Schluss, dass unsere Welt die beste aller möglichen Welten ist. Beigegeben ist die frühere Metaphysische Abhandlung, seine erste systematische Darstellung seiner Philosophie.