Die Bestimmung des Menschen und Reden an die deutsche Nation
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Einleitung
Die Bestimmung des Menschen ist Fichtes Einführung in die Philosophie für den allgemeinen Leser, in der Ich-Form in drei Büchern geschrieben: „Zweifel“, „Wissen“ und „Glaube“. Der Erzähler findet zuerst, dass, wenn alles in der Natur der Notwendigkeit unterliegt, der Mensch nur ein Glied in der Kette der Natur ist, ganz ohne Freiheit; dann, dass die Außenwelt nur ein Erzeugnis des Selbstbewusstseins ist, wodurch aber alles zum Traum wird; schließlich findet er den Ausweg im sittlichen Handeln: Wir sind da, um zu handeln, und die Bestimmung des Menschen ist es, das Sittengesetz frei zu verwirklichen. Die Reden an die deutsche Nation sind vierzehn öffentliche Vorträge, die Fichte im Winter 1807/08 im französisch besetzten Berlin hielt. Der Weg zur Wiedergeburt der deutschen Nation liege in einer ganz neuen Nationalerziehung, die neue Menschen mit selbständigem Geist und sittlichem Willen bilde. Dieser Band enthält beide Werke.