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Tacitus

Annalen

um 116 n. Chr. · Aus dem Lateinischen

GeschichtePolitik und GesellschaftAntike

Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.

Einleitung

Die Annalen beginnen mit dem Tod des Augustus im Jahr 14 und schildern Rom unter vier Kaisern, Tiberius, Caligula, Claudius und Nero. Tacitus will „ohne Zorn und Eifer“ schreiben, doch der Hof, den er zeichnet, ist voller Argwohn, Denunzianten, Giftmorde und Schrecken: Tiberius düster und misstrauisch, Claudius von seinen Frauen beherrscht, Nero, der seine Mutter ermordet, die Stadt in Brand setzt und die Christen verfolgt. Besonders ergreifend ist die Szene von Senecas gefasstem Tod. Das Werk ist die klassische Darstellung dessen, wie Macht verdirbt, und eine der frühesten nichtchristlichen Quellen zur Christenverfolgung.