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Alexander Puschkin

1799–1837

Alexander Puschkin wurde 1799 in Moskau in einer alten Adelsfamilie geboren; sein Urgroßvater war Hannibal, ein von Peter dem Großen adoptierter Afrikaner. Noch als Schüler des Lyzeums in Zarskoje Selo verblüffte er mit seinen Versen den alten Dichter Derschawin. Nach der Schule trat er ins Außenministerium ein, wurde aber wegen Gedichten, die die Freiheit priesen und die Autokratie verspotteten, für sechs Jahre nach Südrussland und auf das Gut seiner Mutter verbannt. Nach dem Scheitern des Dekabristenaufstands ließ ihn der neue Zar Nikolaus I. zu sich kommen und machte sich selbst zu seinem Zensor. Mit einunddreißig heiratete er Natalja Gontscharowa, die schönste Frau Moskaus; als später der französische Emigrant d'Anthès seiner Frau den Hof machte und Gerüchte umliefen, duellierte sich Puschkin mit ihm, wurde tödlich verwundet und starb zwei Tage später, erst siebenunddreißig Jahre alt. Er gilt als „die Sonne der russischen Dichtung“ und als Begründer der modernen russischen Literatursprache.

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