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Abaelard und Heloisa

Briefwechsel zwischen Abaelard und Heloisa

um 1132–1137 · Aus dem Lateinischen

LiteraturReligion und SpiritualitätMittelalter

Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.

Einleitung

Der Briefwechsel beginnt mit Abaelards langem Brief an einen Freund, der Leidensgeschichte, in der er mit verblüffender Offenheit von seinem Ruhm und Hochmut, seiner Liebe zu Heloisa, der Verstümmelung, die er erlitt, und den Verfolgungen danach erzählt. Der Brief gelangte zufällig in Heloisas Hände, und sie schrieb ihm sogleich. Im folgenden Briefwechsel macht Heloisa, nun Äbtissin, kein Hehl aus ihrer Liebe und Sehnsucht: Lieber wäre sie seine Geliebte als Kaiserin, sagt sie, und gesteht, dass ihre Gedanken selbst beim Gebet noch bei ihm sind, während Abaelard sie ermahnt, ihre Liebe Christus zuzuwenden. Diese Briefe gehören zu den ergreifendsten menschlichen Zeugnissen des Mittelalters und bewegen bis heute unzählige Leser.