Jenseits von Gut und Böse und Zur Genealogie der Moral
Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.
Einleitung
Jenseits von Gut und Böse trägt den Untertitel „Vorspiel einer Philosophie der Zukunft“. Nietzsche greift hier die „Vorurteile der Philosophen“ an, die meinen, objektive Wahrheit zu suchen, und doch nur ihre moralischen Voreingenommenheiten verteidigen; das Wesen des Lebens sei „Wille zur Macht“. Er unterscheidet zwei Arten von Moral, Herrenmoral und Sklavenmoral. In der im Jahr darauf erschienenen Genealogie der Moral verfolgen drei Abhandlungen den Ursprung unserer moralischen Begriffe: Zuerst war „gut“ die Selbstbejahung der Vornehmen; später nannten die Schwachen aus „Ressentiment“ die Eigenschaften der Starken „böse“ und ihre eigene Schwäche, Demut und Unterwürfigkeit „gut“: Das war „der Sklavenaufstand in der Moral“. Er untersucht auch die Herkunft von „Schuld“ und „schlechtem Gewissen“ und den Sinn asketischer Ideale. „Wer mit Ungeheuern kämpft, mag zusehn, dass er nicht dabei zum Ungeheuer wird.“ Es sind Nietzsches systematischste philosophische Werke.