Die Upanishaden (Auswahl)
Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.
Einleitung
„Das bist du.“ In der Chandogya-Upanishad lässt der Weise Uddalaka seinen Sohn einen Klumpen Salz ins Wasser legen und am nächsten Tag wieder herausnehmen; der Junge findet das Salz nicht, doch jeder Tropfen, den er kostet, ist salzig. Dieses feine Wesen, sagt der Vater, ist das Selbst der ganzen Welt; das ist das Wirkliche; das ist der Atman, und das bist du. Der Kern der Upanishaden ist die Lehre, dass das individuelle Selbst, atman, und der Grund des Alls, brahman, eins sind. Dieser Band übersetzt die wichtigsten: die kurze, lichte Isha; die Katha, in der der Knabe Nachiketas den Tod selbst nach dem Jenseits befragt; die Mundaka, die Chandogya und Abschnitte der Brihadaranyaka. Schopenhauer sagte von ihnen: „Sie sind der Trost meines Lebens gewesen und werden der meines Sterbens sein.“