Classic Books Library

John Galsworthy

Der Apfelbaum

1916 · Aus dem Englischen

Literatur20. Jahrhundert

Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.

Einleitung

An ihrer Silberhochzeit fahren der Gentleman mittleren Alters Ashurst und seine Frau über das Moor von Devon und halten an einer Wegkreuzung zum Picknick. Am Wegrand bemerkt er ein einsames Grab, und es weckt eine sechsundzwanzig Jahre alte Erinnerung. In jenem Frühling, gerade aus Oxford gekommen und auf einer Wanderung in der Gegend, hatte er sich den Knöchel verstaucht und auf einem Bauernhof Unterkunft gefunden, wo er dem Bauernmädchen Megan begegnete. Unter dem weiß blühenden Apfelbaum und am Bach verfielen beide einer unschuldigen, glühenden Liebe. Er versprach, mit ihr zu fliehen, und fuhr in die Stadt, um ihr Kleider zu kaufen und Geld abzuheben, traf dort aber einen alten Schulfreund und dessen schöne, gebildete Schwester; er zögerte, wich zurück, kehrte nie zurück und heiratete später die Schwester. Erst jetzt erfährt er von einem alten Mann, dass in dem einsamen Grab Megan liegt, die sich um seinetwillen ertränkt hat. Das Motto stammt von Euripides: „Der Apfelbaum, der Gesang und das Gold.“