Autobiographie von Benjamin Franklin
Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.
Einleitung
Die Autobiographie begann als Brief an seinen Sohn, den Franklin mit fünfundsechzig schrieb; er arbeitete fast zwanzig Jahre mit Unterbrechungen daran, führte die Erzählung nur bis zu seinem einundfünfzigsten Lebensjahr und vollendete sie nie. Er erzählt, wie der Sohn eines Bostoner Handwerkers mittellos nach Philadelphia kam und durch Fleiß, Sparsamkeit und beständige Selbstbildung ein erfolgreicher Drucker, ein geachteter Bürger und ein weltberühmter Naturforscher wurde. Am berühmtesten ist sein „Plan zur Erlangung moralischer Vollkommenheit“: Er stellte dreizehn Tugenden auf, Mäßigkeit, Schweigen, Ordnung, Entschlossenheit, Sparsamkeit, Fleiß, Aufrichtigkeit, Gerechtigkeit, Mäßigung, Reinlichkeit, Gemütsruhe, Keuschheit und Demut, legte eine Tabelle an, widmete jede Woche einer davon und prüfte jeden Abend seine Fehler. Als erste klassische Autobiographie der amerikanischen Literatur hat sie seit über zwei Jahrhunderten unzählige junge Menschen ermutigt, die aus eigener Kraft aufsteigen wollten.