Die Elenden
Demnächst Die Übersetzung dieses Werkes ist in Vorbereitung und erscheint demnächst in der Bibliothek.
Einleitung
Jean Valjean wurde zu fünf Jahren Galeere verurteilt, weil er für die hungernden Kinder seiner Schwester ein Brot gestohlen hatte, und verbrachte wegen wiederholter Fluchtversuche neunzehn Jahre im Bagno. Entlassen, wird er überall abgewiesen; nur Bischof Myriel nimmt ihn auf. Er stiehlt das Silber des Bischofs und wird von Gendarmen zurückgebracht, doch der Bischof erklärt, das Silber sei ein Geschenk gewesen, und gibt ihm noch die silbernen Leuchter dazu. Diese gute Tat verwandelt ihn. Unter neuem Namen wird er Bürgermeister einer Stadt und Fabrikbesitzer, rettet Fantine, eine Arbeiterin, die von der Gesellschaft ins Elend getrieben wurde, und zieht ihre verwaiste Tochter Cosette auf. Doch Inspektor Javert, dem Buchstaben des Gesetzes verschworen, verfolgt ihn unablässig. Mit dem republikanischen Aufstand in Paris 1832 als Höhepunkt verflicht der Roman die Schicksale Einzelner mit der Geschichte Frankreichs. Hugo schrieb im Vorwort, solange es auf Erden Unwissenheit und Elend gebe, könnten Bücher wie dieses nicht nutzlos sein. Das Werk wird in mehreren Bänden übersetzt.